GRUNDSCHULE IM GRÜNEN

Weihnachtsmusical

Eine Engel - Chor - und  Orff - Gruppe der Dritt-und Viertklässler sowie sechs Darsteller aus der dritten Klasse spielten vor vollbesetzter Turnhalle der Wingertsbergschule Reihen das Weihnachtsmusical „Ein Kind und ein König“ von Uli Führe. Zuvor stimmten die Zweitklässler unter der Leitung von Frau Sauer-Schimming und Frau Markovic das Publikum mit einem wunderschönen Weihnachtskanon und einem Kalendergedicht, das mit dem wichtigen Heiligen Abend endete, auf die kommende Weihnachtszeit ein. Das filigrane Harfenspiel der Schulsozialarbeiterin Susanne Berthold zu der Titelmelodie des beliebten Filmklassikers
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel erzeugte alsdann aufmerksame Stille unter den Zuhörern. Nun begann das Weihnachtsmusical mit einer Ouvertüre der versierten Klavierspielerin Anne Bischoff, die auch für die Solorollen der Drittklässler verantwortlich zeigte. Unter der Leitung von Dagmar Nerpel intonierten Kontrabass, Metallophon, kleiner Bass, Xylophon und Glockenspiel  nacheinander das durchgängige Thema des Musicals „Folget den Tönen“ und fügten es zusammen. Eine nachfolgende leise Melodie ließ Miriam, gespielt von Maja Wiedl, aus ihrem Puppenspiel aufhorchen. Mutter und Vater, dargestellt von Sophie Hagmeier und Nicole Ohl, hatten dieses kurze Anspiel mit Miriams Namensruf nicht gehört. Deshalb ging Miriam ohne Wissen der Eltern auf die Straße, um der Melodie zu folgen. Dort  traf  sie einen Blinden, dargestellt von Lars Lösch, der ihr in Liedform klarmachte, dass er mit den Ohren besonders gut „sieht“. Zusammen folgten sie der Erkennungsmelodie und trafen noch einen Bettler, gesungen und gespielt von Michaela Vogt, sowie den Afrikaner Omari, dargestellt von Cosmo Schmitt. Auf dem Bühnenhintergrund angebrachte dunkle Häuserzeilen leiteten die Kinder hinaus an den Stadtrand zu einer Barackensiedlung mit offenem Feuer, das aus einer Mülltonne flackerte. Dort war das Licht. Ein Kind war hier geboren mitten unter den Armen. Alle freuten sich einfach nur über das neugeborene Kind. Selbst Miriams Eltern, die erkannten, dass sie nicht so offen in die Welt gehört haben wie ihre Tochter. Nach einem gemeinsamen Schlusslied ernteten die Akteure viel Applaus und großes Lob von Schulleiter Gerhard Langer. Mit weißem Stirnband, das mit goldenen „Pfeifenputzern“ ausgeschmückt war, verließen die Kinder stolz die Bühne und mischten sich unter die Gäste, die nun vom Förderverein der Wingertsbergschule eingeladen waren, die Weihnachtsfeier mit Kaffee, Kuchen und Kinderpunsch ausklingen zu lassen.